Wissenschaftliches Profil

Forschung

Meine Arbeiten befassen sich mit der Entwicklung und gesellschaftlichen Verortung kirchlicher Diakonie – historisch, empirisch und mit Blick auf gegenwärtige Herausforderungen.

Diakoniegeschichte und Wohlfahrtspluralismus

Wie entwickelten sich konfessionelle Einrichtungen zu den heutigen professionellen sozialen Dienstleistungsorganisationen? Meine Habilitationsschrift untersucht diese Transformation am Beispiel der ambulanten Krankenpflege und der Entstehung heutiger Spitexorganisationen.

Im Zentrum stehen das Verhältnis von Kirche, Zivilgesellschaft und Sozialstaat sowie Veränderungen diakonischer Selbstverständnisse.

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Care-Arbeit, Alter und Caring Communities

Die Situation pflegender Angehöriger, ihre gesellschaftliche Bedeutung und die ethischen Fragen der Sorgearbeit gehören zu meinen langjährigen Forschungsschwerpunkten. Daran schliessen Untersuchungen zu lokalen Unterstützungsnetzwerken und Caring Communities an.

Eine leitende Frage ist, welchen spezifischen Beitrag die kirchliche Diakonie zu sorgenden Gemeinschaften leisten kann.

Kirchliche Soziale Arbeit und Gemeinwesen

Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Formen, Leistungen und Wirkungen kirchlicher Sozialarbeit. Dazu gehören empirische Erhebungen zur Sozialdiakonie, Fragen von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe sowie die sozialräumliche Ausrichtung diakonischer Tätigkeit.

Kirche und gesellschaftliche Verantwortung

Forschungs- und Praxisarbeiten untersuchen die öffentliche Rolle der Kirchen, ihre gesellschaftliche Legitimation sowie den Umgang mit institutioneller Verantwortung, unter anderem in der historischen Aufarbeitung der Heim- und Verdingkinderpraxis.